Mit dem sympathischen Giuseppe Gorelli verbindet uns schon eine sehr, sehr lange Freundschaft. Über Jahre war er der beratende Oenologe des Consortiums des Brunello di Montalcino. Jedes Mitglied konnte sich von Giuseppe unkompliziert Rat zu seinen Weinen holen. Daher wusste Giuseppe auch immer was gerade in Montalcino passierte, kannte jeden Flecken Erde, jede Tendenz und Terroir, sah Erfolg und Misserfolg von Experimenten.

Giuseppe Gorelli - Montalcino  Gorelli Brunello di montalcino

Daher war es keineswegs erstaunlich, dass die Weine, die Giuseppe gemeinsam mit seinem Vater in dem kleinen verwinkelten Keller im Herzen von Montalcino erzeugt haben, weit über dem Durchschnitt aller anderen Erzeuger stand. Due Portine hieß die kleine Produktion, extraprima war vermutlich der einzige Importeur in Deutschland. Später wagte Giuseppe mit seiner strebsamen Frau Cigliola ein neues Projekt, Le Potazzine. Sie bauten ein Weingut im westlichen Hügelland von Montalcino auf, die Produktion wuchs schnell heran, der Erfolg stellte sich mit hohen Bewertungen und starker Nachfrage aus den USA automatisch ein. Cigliola brachte die Marke Le Potazzine zielstrebig voran, Giuseppe sorgte für die Qualität. Nach der Trennung von seiner Frau und den zwei erwachsenen Töchtern, denen er einfach alles überließ, fängt Giuseppe Gorelli nun zum dritten Mal neu an: Gorelli, nennt er schlicht seine kleine Produktion. Die Beziehungen zu den Winzern und sein tiefgründiges Wissen über Sangiovese und Brunello schienen Garanten dafür, dass er aus dem Start heraus etwas 

Außergewöhnliches schaffen würde. Und tatsächlich, bei der Verkostung vom Fass konnte man sie wieder spüren, diese Magie, die seinen Weinen von Due Portine innewohnte. Diese ungebremste Duftigkeit und wollüstige Fruchtfülle, diese nicht enden wollende Tiefe und wundervoll rassige Struktur.
Giuseppe Gorelli bewirtschaftet seit 2018 etwa zwei Hektar in der Nähe des Weinguts von Maurizio Lambardi, 2019 kamen zwei Hektar bei Pelagrilli neben Giancarlo Pacentis Reben dazu, wo er in 2020 nochmals etwas mehr als zwei Hektar zu fassen bekam. So verfügt er nun über die Möglichkeit aus rund einem Hektar Brunello zu erzeugen, zwei Hektar dürfen Rosso di Montalcino werden, der Rest kann zu Sant’ Antimo verarbeitet werden. Mit dem ausgezeichneten Jahrgang 2019 erzeugte Giuseppe auch eine kleine Menge Riserva, die bereits vom Stahltank mit 37 Gramm Extrakt sehr beeindruckte und nach dem Holzfassausbau dürstete. Sein erster Jahrgang Rosso di Montalcino aus 2018 ergab 12.600 Flaschen und 200 Magnums und zeugt von seiner großen Persönlichkeit.

Gorelli Montalcino



Mit dem sympathischen Giuseppe Gorelli verbindet uns schon eine sehr, sehr lange Freundschaft. Über Jahre war er der beratende Oenologe des Consortiums des Brunello di Montalcino. Jedes Mitglied... mehr erfahren »
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Mit dem sympathischen Giuseppe Gorelli verbindet uns schon eine sehr, sehr lange Freundschaft. Über Jahre war er der beratende Oenologe des Consortiums des Brunello di Montalcino. Jedes Mitglied konnte sich von Giuseppe unkompliziert Rat zu seinen Weinen holen. Daher wusste Giuseppe auch immer was gerade in Montalcino passierte, kannte jeden Flecken Erde, jede Tendenz und Terroir, sah Erfolg und Misserfolg von Experimenten.

Giuseppe Gorelli - Montalcino  Gorelli Brunello di montalcino

Daher war es keineswegs erstaunlich, dass die Weine, die Giuseppe gemeinsam mit seinem Vater in dem kleinen verwinkelten Keller im Herzen von Montalcino erzeugt haben, weit über dem Durchschnitt aller anderen Erzeuger stand. Due Portine hieß die kleine Produktion, extraprima war vermutlich der einzige Importeur in Deutschland. Später wagte Giuseppe mit seiner strebsamen Frau Cigliola ein neues Projekt, Le Potazzine. Sie bauten ein Weingut im westlichen Hügelland von Montalcino auf, die Produktion wuchs schnell heran, der Erfolg stellte sich mit hohen Bewertungen und starker Nachfrage aus den USA automatisch ein. Cigliola brachte die Marke Le Potazzine zielstrebig voran, Giuseppe sorgte für die Qualität. Nach der Trennung von seiner Frau und den zwei erwachsenen Töchtern, denen er einfach alles überließ, fängt Giuseppe Gorelli nun zum dritten Mal neu an: Gorelli, nennt er schlicht seine kleine Produktion. Die Beziehungen zu den Winzern und sein tiefgründiges Wissen über Sangiovese und Brunello schienen Garanten dafür, dass er aus dem Start heraus etwas 

Außergewöhnliches schaffen würde. Und tatsächlich, bei der Verkostung vom Fass konnte man sie wieder spüren, diese Magie, die seinen Weinen von Due Portine innewohnte. Diese ungebremste Duftigkeit und wollüstige Fruchtfülle, diese nicht enden wollende Tiefe und wundervoll rassige Struktur.
Giuseppe Gorelli bewirtschaftet seit 2018 etwa zwei Hektar in der Nähe des Weinguts von Maurizio Lambardi, 2019 kamen zwei Hektar bei Pelagrilli neben Giancarlo Pacentis Reben dazu, wo er in 2020 nochmals etwas mehr als zwei Hektar zu fassen bekam. So verfügt er nun über die Möglichkeit aus rund einem Hektar Brunello zu erzeugen, zwei Hektar dürfen Rosso di Montalcino werden, der Rest kann zu Sant’ Antimo verarbeitet werden. Mit dem ausgezeichneten Jahrgang 2019 erzeugte Giuseppe auch eine kleine Menge Riserva, die bereits vom Stahltank mit 37 Gramm Extrakt sehr beeindruckte und nach dem Holzfassausbau dürstete. Sein erster Jahrgang Rosso di Montalcino aus 2018 ergab 12.600 Flaschen und 200 Magnums und zeugt von seiner großen Persönlichkeit.

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2018 Rosso di Montalcino - Gorelli 2018 Rosso di Montalcino - Gorelli
Gorelli

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