Venetien

Das Veneto liegt östlich des Gardasees und umfasst die geschichtsträchtigen Städte Verona, Venedig und Treviso. Aus weinbaulicher Sicht bietet das Veneto eine außergewöhnlich große Vielfalt: Perl- und Schaumweine aus dem Prosecco-Gebiet, leichte Weißweine wie Soave oder Custoza, süffige, rote Tischweine wie den Bardolino oder den kräftigeren Valpolicella, bis hin zum berühmten Amarone aus getrockneten Trauben und den vollsüßen Dessertweinen namens Recioto aus dem Valpolicella-, Gambellara- oder Soave-Gebiet. Wie in der Toskana, werden im Veneto acht DOCG-Weine erzeugt. Nur im Piemont sind es mit 12 garantierten Ursprungsbezeichnungen noch mehr! Viele Weinbergbesitzer verkaufen ihre erzeugten Trauben. Daher wird das Bild der Veneto-Weine im Allgemeinen von einigen sehr großen Kellereien geprägt. Kleine und mittlere Betriebe können dem Preisdruck der standardisierten Massenverarbeitung nur schwer Stand halten, außer mit überdurchschnittlicher Qualität.

Qualitätsentwicklung | Im Veneto werden viele massenkompatible Weine in recht großen Mengen erzeugt. Auf den wachsenden Konkurrenzdruck reagierte man beispielsweise im Prosecco-Bereich pragmatisch. Man benannte die in immer größerem Umfang angepflanzte Rebsorte Prosecco einfach um in Glera und führte wiederum die Herkunftsbezeichnung Prosecco ein. Somit wurde das Anbaugebiet für »echten« Prosecco deutlich eingegrenzt und die Billiganbieter verloren für ihre einfachen Produkte den Bekanntheitsgrad der Rebsortenbezeichnung. Auf der anderen Seite gibt es extrem hochwertigen Qualitätsanbau wie im Valpolicella-Gebiet. Hier wurde die Produktion des Amarone in den vergangenen zwei Dekaden stark perfektioniert. Heute erreichen derartige Spitzengewächse regelmäßig eine Qualitätsstufe, wie es den früheren Pionieren eher zufällig in die Hände fiel.

Vinifikation | Die Weißweine des Veneto werden im Allgemeinen mit Reinzuchthefen kühl vergoren, um die jugendliche Frische und Frucht zu betonen. Aber es gibt auch einige auf Langlebigkeit und Rasse ausgelegte Gewächse, vornehmlich aus dem Soave-Gebiet, die meist auf vulkanischem Gestein wachsen. Derartige, hochwertige Weißweine können tatsächlich reifen und bleiben über Jahre frisch und mineralisch am Gaumen. Die einfachen Rotweine sind heute deutlich sauberer und klarer vinifiziert als früher. Präzisere Weinbergsarbeit und moderne Technik im Keller haben dies ermöglicht. Im Valpolicella-Gebiet werden neben den trockenen Rotweinen seit jeher intensive, rote Süßweine namens Recioto aus getrockneten Trauben erzeugt. Der Legende nach war in den 1930er Jahren durch die Unachtsamkeit eines Kellermeisters ein Fass Recioto versehentlich durchgegoren. Der trockene, sehr mächtige Rotwein gefiel und wurde später als Amarone verkauft, was in Anlehnung an das Wort amaro, also zartbitter, zu verstehen ist. Die Stilistik des Amarone setzte sich durch und er ist heute einer der angesehensten Rotweine Italiens. Daraus ergab sich eine weitere Besonderheit des venetischen Weinbaus: Da viele Amarone noch einen Restzucker von 5 g und mehr aufweisen, bleibt in den abgepressten Traubenschalen dieser unvergorene Zucker zurück. Im Ripasso-Verfahren wird einem fertig vergorenen, trockenen Valpolicella dieser restsüße Amarone-Trester beigefügt, der dann noch einmal nachgärt um den Zucker restlos zu verarbeiten. Diese Ripasso-Weine sind dann kräftiger als ein Valpolicella und leichter als ein Amarone. Winzer, die ihren Valpolicella zu verstärken suchen, eine mögliche Entstehung von flüchtiger Säure durch das Ripasso-Verfahren jedoch vermeiden wollen, trocknen heute einen Teil der Trauben über einen kurzen Zeitraum. Dadurch konzentrieren sie ihr Lesegut durch die Verdampfung von Flüssigkeit aus der Traubenbeere. Dieses Apassimento, also die Trocknung der Trauben für Valpolicella, Amarone oder Recioto ist ein sehr delikater Vorgang. Denn es gilt Schimmelbildung unbedingt zu vermeiden, die Trauben müssen also vollkommen unversehrt geerntet werden. Die Stiele dürfen bei der Lese nicht zu unreif sein. Werden die Stengel zu grün gelesen, geben sie bittere Aromen an den Wein ab. In Kassetten zur Trocknung abgelegt, rosinieren die Trauben über den gewünschten Zeitraum, teilweise zwei bis drei Monate und mehr! Dabei verlieren die Trauben für einen Amarone zwischen 30 und 50 % ihres Gewichtes, beim Recioto ist es noch mehr. Der dann vergärende Wein hat einen wesentlich höheren Zuckergehalt und Schalenanteil als ein herkömmlicher Wein. Daher verfügt er über eine höhere Konzentration und mächtigere Struktur.

Ausbau | Die in großen Mengen hergestellten Weine des Veneto werden vornehmlich in Stahltanks ausgebaut. In Barriques oder großen Holzfässern gereifte Weißweine gibt es nicht sehr viele. Die hochwertigen Rotweine werden fast ausschließlich in Holzfässern ausgebaut. Traditionell sind dies eher große Fässer von 20 bis 50 Hektolitern. Den kräftigen Valpolicella und Amarone steht natürlich auch der Einsatz von Barrique oder Tonneaux gut zu Gesicht. Denn der mächtige, alkoholreiche Körper ergänzt sich sehr gut mit dem Holzaroma. Diese Weine wurden früher länger auf Holzfässern ausgebaut, oxidative Noten gehörten daher zum bekannten Erscheinungsbild. Insbesondere beim Amarone wird heute wesentlich präziser gearbeitet. Bereits bei der Vinifikation wird Oxidation vermieden, der Ausbau gerät heute deutlich reduktiver, die Aromen erscheinen dadurch präziser und mit mehr Primärfrucht ausgestattet.

Stilistik | Die einfachen Weine des Veneto entsprechen der aktuellen, modernen Stilistik. Bei den kräftigen Rotweinen wie dem Amarone hat sich hingegen sehr viel verändert. Früher beherrschten sehr würzige, wilde und auch manchmal nicht ganz saubere Noten das Duftbild. Bei den großen Vorzeige-Winzern wie Giuseppe Quintarelli war die Qualität der Spitzenweine einer beständigen Varianz unterworfen. Flüchtige Säure war häufig ein dominierender Faktor. Klarheit gab es in den Aromen eher weniger, dennoch haben diese Weine oft fasziniert. Romano Dal Forno ist der neue Pionier des Amarone, der mit Oxidation, flüchtiger Säure und anderen Fehltönen aufgeräumt hat. Seine Weine gelten heute als Vorbild des modernen Amarone: Extraktion bis ans Limit, maximale Intensität und unglaubliche Präzision in Aromen, Alkohol, Säure und Gerbstoffen. Erreicht hat er dieses atemberaubende Qualitätsniveau durch intensive Weinbergsarbeit mit niedrigen Erträgen, drakonische Selektion des besten Lesegutes und selbst entwickelte, technische Innovationen bei Apassimento, Vinifikation und Ausbau. Sein über viele Jahre aufgebautes Weingut, dürfte aus technischer Sicht eine der weltweit aufwändigsten Installationen für die Weinbereitung sein!

Veneto aktuell | Die preiswerten Weine des Veneto erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Denn sie sind konsumfreudig und leicht verständlich. Die Anhängerschar von Amarone-Weinen wächst stetig. Denn diese beeindruckenden Unikate bieten ein besonderes Trinkvergnügen am Rande des technisch Machbaren. Dass ein Amarone aus getrockneten Trauben deutlich teuerer sein muss als ein normaler Rotwein wird dabei erfreulicherweise akzeptiert. Paradox ist wiederum, dass viele Genießer einen Valpolicella für einen billigen Massenwein halten. Dabei sind die Trauben aus dem Valpolicella das Grundprodukt für die Erzeugung eines Amarone. Hier scheint weiterer Erklärungsbedarf zu bestehen. Die extrem aufwändig erzeugten Recioto-Süßweine sind wiederum nicht sehr bekannt. Dabei werden diese meist in kleiner Stückzahl produzierten Elixiere oft unter den Gestehungskosten abgegeben. Denn aus 100 kg frisch geernteten Trauben werden am Ende häufig nur 10 bis 20 Liter zu Wein verarbeitet. Der Rest verdamfpt. Bei einem Preis von 20 bis 30 € je halbe Flasche kann der Winzer seine Ausgaben unmöglich decken.



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Das Veneto liegt östlich des Gardasees und umfasst die geschichtsträchtigen Städte Verona, Venedig und Treviso. Aus weinbaulicher Sicht bietet das Veneto eine außergewöhnlich große Vielfalt: Perl- und Schaumweine aus dem Prosecco-Gebiet, leichte Weißweine wie Soave oder Custoza, süffige, rote Tischweine wie den Bardolino oder den kräftigeren Valpolicella, bis hin zum berühmten Amarone aus getrockneten Trauben und den vollsüßen Dessertweinen namens Recioto aus dem Valpolicella-, Gambellara- oder Soave-Gebiet. Wie in der Toskana, werden im Veneto acht DOCG-Weine erzeugt. Nur im Piemont sind es mit 12 garantierten Ursprungsbezeichnungen noch mehr! Viele Weinbergbesitzer verkaufen ihre erzeugten Trauben. Daher wird das Bild der Veneto-Weine im Allgemeinen von einigen sehr großen Kellereien geprägt. Kleine und mittlere Betriebe können dem Preisdruck der standardisierten Massenverarbeitung nur schwer Stand halten, außer mit überdurchschnittlicher Qualität.

Qualitätsentwicklung | Im Veneto werden viele massenkompatible Weine in recht großen Mengen erzeugt. Auf den wachsenden Konkurrenzdruck reagierte man beispielsweise im Prosecco-Bereich pragmatisch. Man benannte die in immer größerem Umfang angepflanzte Rebsorte Prosecco einfach um in Glera und führte wiederum die Herkunftsbezeichnung Prosecco ein. Somit wurde das Anbaugebiet für »echten« Prosecco deutlich eingegrenzt und die Billiganbieter verloren für ihre einfachen Produkte den Bekanntheitsgrad der Rebsortenbezeichnung. Auf der anderen Seite gibt es extrem hochwertigen Qualitätsanbau wie im Valpolicella-Gebiet. Hier wurde die Produktion des Amarone in den vergangenen zwei Dekaden stark perfektioniert. Heute erreichen derartige Spitzengewächse regelmäßig eine Qualitätsstufe, wie es den früheren Pionieren eher zufällig in die Hände fiel.

Vinifikation | Die Weißweine des Veneto werden im Allgemeinen mit Reinzuchthefen kühl vergoren, um die jugendliche Frische und Frucht zu betonen. Aber es gibt auch einige auf Langlebigkeit und Rasse ausgelegte Gewächse, vornehmlich aus dem Soave-Gebiet, die meist auf vulkanischem Gestein wachsen. Derartige, hochwertige Weißweine können tatsächlich reifen und bleiben über Jahre frisch und mineralisch am Gaumen. Die einfachen Rotweine sind heute deutlich sauberer und klarer vinifiziert als früher. Präzisere Weinbergsarbeit und moderne Technik im Keller haben dies ermöglicht. Im Valpolicella-Gebiet werden neben den trockenen Rotweinen seit jeher intensive, rote Süßweine namens Recioto aus getrockneten Trauben erzeugt. Der Legende nach war in den 1930er Jahren durch die Unachtsamkeit eines Kellermeisters ein Fass Recioto versehentlich durchgegoren. Der trockene, sehr mächtige Rotwein gefiel und wurde später als Amarone verkauft, was in Anlehnung an das Wort amaro, also zartbitter, zu verstehen ist. Die Stilistik des Amarone setzte sich durch und er ist heute einer der angesehensten Rotweine Italiens. Daraus ergab sich eine weitere Besonderheit des venetischen Weinbaus: Da viele Amarone noch einen Restzucker von 5 g und mehr aufweisen, bleibt in den abgepressten Traubenschalen dieser unvergorene Zucker zurück. Im Ripasso-Verfahren wird einem fertig vergorenen, trockenen Valpolicella dieser restsüße Amarone-Trester beigefügt, der dann noch einmal nachgärt um den Zucker restlos zu verarbeiten. Diese Ripasso-Weine sind dann kräftiger als ein Valpolicella und leichter als ein Amarone. Winzer, die ihren Valpolicella zu verstärken suchen, eine mögliche Entstehung von flüchtiger Säure durch das Ripasso-Verfahren jedoch vermeiden wollen, trocknen heute einen Teil der Trauben über einen kurzen Zeitraum. Dadurch konzentrieren sie ihr Lesegut durch die Verdampfung von Flüssigkeit aus der Traubenbeere. Dieses Apassimento, also die Trocknung der Trauben für Valpolicella, Amarone oder Recioto ist ein sehr delikater Vorgang. Denn es gilt Schimmelbildung unbedingt zu vermeiden, die Trauben müssen also vollkommen unversehrt geerntet werden. Die Stiele dürfen bei der Lese nicht zu unreif sein. Werden die Stengel zu grün gelesen, geben sie bittere Aromen an den Wein ab. In Kassetten zur Trocknung abgelegt, rosinieren die Trauben über den gewünschten Zeitraum, teilweise zwei bis drei Monate und mehr! Dabei verlieren die Trauben für einen Amarone zwischen 30 und 50 % ihres Gewichtes, beim Recioto ist es noch mehr. Der dann vergärende Wein hat einen wesentlich höheren Zuckergehalt und Schalenanteil als ein herkömmlicher Wein. Daher verfügt er über eine höhere Konzentration und mächtigere Struktur.

Ausbau | Die in großen Mengen hergestellten Weine des Veneto werden vornehmlich in Stahltanks ausgebaut. In Barriques oder großen Holzfässern gereifte Weißweine gibt es nicht sehr viele. Die hochwertigen Rotweine werden fast ausschließlich in Holzfässern ausgebaut. Traditionell sind dies eher große Fässer von 20 bis 50 Hektolitern. Den kräftigen Valpolicella und Amarone steht natürlich auch der Einsatz von Barrique oder Tonneaux gut zu Gesicht. Denn der mächtige, alkoholreiche Körper ergänzt sich sehr gut mit dem Holzaroma. Diese Weine wurden früher länger auf Holzfässern ausgebaut, oxidative Noten gehörten daher zum bekannten Erscheinungsbild. Insbesondere beim Amarone wird heute wesentlich präziser gearbeitet. Bereits bei der Vinifikation wird Oxidation vermieden, der Ausbau gerät heute deutlich reduktiver, die Aromen erscheinen dadurch präziser und mit mehr Primärfrucht ausgestattet.

Stilistik | Die einfachen Weine des Veneto entsprechen der aktuellen, modernen Stilistik. Bei den kräftigen Rotweinen wie dem Amarone hat sich hingegen sehr viel verändert. Früher beherrschten sehr würzige, wilde und auch manchmal nicht ganz saubere Noten das Duftbild. Bei den großen Vorzeige-Winzern wie Giuseppe Quintarelli war die Qualität der Spitzenweine einer beständigen Varianz unterworfen. Flüchtige Säure war häufig ein dominierender Faktor. Klarheit gab es in den Aromen eher weniger, dennoch haben diese Weine oft fasziniert. Romano Dal Forno ist der neue Pionier des Amarone, der mit Oxidation, flüchtiger Säure und anderen Fehltönen aufgeräumt hat. Seine Weine gelten heute als Vorbild des modernen Amarone: Extraktion bis ans Limit, maximale Intensität und unglaubliche Präzision in Aromen, Alkohol, Säure und Gerbstoffen. Erreicht hat er dieses atemberaubende Qualitätsniveau durch intensive Weinbergsarbeit mit niedrigen Erträgen, drakonische Selektion des besten Lesegutes und selbst entwickelte, technische Innovationen bei Apassimento, Vinifikation und Ausbau. Sein über viele Jahre aufgebautes Weingut, dürfte aus technischer Sicht eine der weltweit aufwändigsten Installationen für die Weinbereitung sein!

Veneto aktuell | Die preiswerten Weine des Veneto erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Denn sie sind konsumfreudig und leicht verständlich. Die Anhängerschar von Amarone-Weinen wächst stetig. Denn diese beeindruckenden Unikate bieten ein besonderes Trinkvergnügen am Rande des technisch Machbaren. Dass ein Amarone aus getrockneten Trauben deutlich teuerer sein muss als ein normaler Rotwein wird dabei erfreulicherweise akzeptiert. Paradox ist wiederum, dass viele Genießer einen Valpolicella für einen billigen Massenwein halten. Dabei sind die Trauben aus dem Valpolicella das Grundprodukt für die Erzeugung eines Amarone. Hier scheint weiterer Erklärungsbedarf zu bestehen. Die extrem aufwändig erzeugten Recioto-Süßweine sind wiederum nicht sehr bekannt. Dabei werden diese meist in kleiner Stückzahl produzierten Elixiere oft unter den Gestehungskosten abgegeben. Denn aus 100 kg frisch geernteten Trauben werden am Ende häufig nur 10 bis 20 Liter zu Wein verarbeitet. Der Rest verdamfpt. Bei einem Preis von 20 bis 30 € je halbe Flasche kann der Winzer seine Ausgaben unmöglich decken.

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