Piemont

Das Piemont ist eine der führenden Weinbauregionen Italiens. Vor allem der berühmte Barolo, weiße Trüffeln und die sagenumwobenen »Piemont-Kirschen« aus der Ferrero-Werbung haben diese Gegend im Nord-Osten bekannt gemacht. Oenologisches Epizentrum ist die Langhe rund um das malerische Städtchen Alba, wo sich auch der Hauptsitz von Ferrero befindet. Hier werden die berühmten Weine Barbaresco und Barolo aus der anspruchsvollen Rebsorte Nebbiolo erzeugt. Deren schwierige Kultivierung und das delikate Geschmacksbild zeigen Parallelen zum Pinot Noir aus dem Burgund. Daher braucht es oft einige Zeit, um durch wachsende Erfahrung ein gewisses Verständnis für diese Weine aufzubauen. Barolo und Barbaresco werden sortenrein ausgebaut und unterscheiden sich stark voneinander, je nach Jahrgang, Vinifikation, Winzer und Lage des Weinberges. So gibt es allein von der Bodenbeschaffenheit ganz verschiedene Barolo-Typen: die kräftigsten kommen aus Serralunga und Monforte, Castiglione Falletto besitzt eine besondere Würze und Tiefe, die elegantesten Weine kommen aus La Morra und Barolo selbst. Desweiteren ist das Piemont bekannt für Rotweine aus den Sorten Dolcetto und Barbera, Weißweine wie Gavi und Arneis, sowie den fruchtig-leichten Dessertwein Moscato d’Asti.

Vinifikation | Seit einigen Jahren hat sich ein moderner Vinifikationsstil im Piemont verbreitet, der durch den Einsatz von horizontalen Rotationsfermentatoren eine kürzere Maischestandzeit erfordert. Dabei wird der Most wie in einem Betonmischer durch permanent, langsam rotierende Schaufeln bewegt, was die Traubenschalen schneller auslaugt, die Tannine werden runder und weicher. Derart erzeugte Weine sind bereits in der Jugend zugänglich, allerdings verlieren sie, unserer Meinung nach, dadurch ihren ursprünglichen Charakter. Der Nebbiolo wird somit zum Schmeichler, was von vielen internationalen Verkostern positiv bewertet wird. Vorreiter dieser Methode ist Elio Altare aus La Morra, der heute seine Weine nur noch vier Tage auf der Maische belässt. Der »nackte« Most beendet nach dem Abpressen die alkoholische Gärung im Barrique. Wir bevorzugen im Allgemeinen die traditionelle, auf lange Lebensdauer angelegte Machart mit langer Maischestandzeit in vertikalen Gärbottichen, vorzugsweise aus Holz oder Zement. 20 bis 30 Tage sind dabei die Regel. Früher lagen traditionelle Barolo durchaus 30 bis 40 Tage auf der Beerenhaut, was die sprichwörtliche »Adstringenz« der Nebbiolo-Weine beförderte. Überhaupt waren Barolo und Barbaresco früher Weine, die man erst zehn Jahre liegen lassen musste, bis die Tannine sich abgerundet hatten. Das lag vor allem daran, dass die Trauben oft nicht voll ausgereift wurden. Einerseits war die Weinbergsarbeit weitaus weniger präzise, wodurch auch unreife Beeren mit verarbeitet wurden. Außerdem ist Nebbiolo eine spät reifende Rebsorte, was das Risiko von Regenfällen zum Erntebeginn mit sich brachte. Daher wurde aus Furcht vor Fäulnis eine gewisse Unreife der Trauben zur vorgezogenen Ernte eher in Kauf genommen. Mittlerweile gilt die Reife der Traubenschalen und der darin enthaltenen Gerbstoffe als maßgeblicher Indikator für die Bestimmung der Reife des Lesegutes und damit des Erntebeginns. Derart voll ausgereifte Tannine sind bei weitem weniger »grün« und damit weniger adstringent, wenngleich sie eine sortentypische Präsenz behalten.

Ausbau | Anfang der 90er Jahre wurden vehemente Diskussionen zwischen damaligen »Traditionalisten« und »Modernisten« geführt. Anlass war die Verwendung von Barriques statt der großen »Botte« für den Ausbau der Weine. Die rauchig-schokoladigen Holznoten von den neuen Fässern beeinflussten den Charakter der Weine deutlich. Bei einer Blindprobe von etwa 600 Barolo für eine Buchproduktion im Frühjahr 1995 konnte man die unterschiedlichen Stile sehr deutlich wahrnehmen. Im Barrique ausgebaute Weine fielen durch ihre anmachende Süße vom neuen Holz deutlich heraus. Tatsächlich waren sich derart erzeugte Barolo aber auch irgendwie sehr ähnlich. Aus heutiger Sicht muss man allerdings feststellen, dass die charakterliche Veränderung der Barolo und Barbaresco durch die heutige Verwendung der »Rotofermenter«, wie oben beschrieben, deutlich gravierender ist, als den dagegen harmlosen Barrique-Diskurs damals. Interessanterweise gibt es über die »Rotofermenter« wiederum wesentlich weniger Diskussionen zwischen den heutigen »Traditionalisten« und »Modernisten«, als es zur damaligen Zeit der Fall war. Der Einfluss von neuem Holz ist heute deutlich zurückgegangen, einerseits weil vielfach gebrauchte Fässer verwendet werden, aber auch die größeren Tonneaux (500 bis 600 Liter) und neuerdings auch Doppelstückfässer (1200 Liter), reduzieren den Holzeinfluss merklich. Traditionalisten bleiben nach wie vor bei den großen »Botte« zwischen 2000 und 5000 Litern Fassungsvermögen.

Stilistik | Elio Grasso ist einer der besten Erzeuger des Barolo-Gebietes. Hier wird sehr traditionell gearbeitet, mit langer Maischestandzeit und Ausbau der Lagen-Barolo Ginestra Casa Matè und Gavarini Chiniera im großen Holzfass. Lediglich die Riserva Rüncot wird im Barrique gereift. Alle Weine besitzen große Typizität, Langlebigkeit und Tiefe. Obendrein sind die Preise extrem fair! Luciano Sandrone ist einer der damaligen Modernisten, denn er begann früh seine Weine in Tonneaux-Fässern zu reifen. Luciano möchte runde, sanfte und anschmiegsame Weine machen, die mit sensiblem Schmelz ausgestattet sind. Insofern versucht er den Nebbiolo nicht zu verändern oder gar zu entstellen, vielmehr möchte er die manchmal schroffen Konturen glätten, jedoch den Charakter beibehalten. Seine Weine besitzen große Klasse und Anmut. Es sind Barolo, die auch Piemont-Einsteigern zu gefallen wissen. Die Weine von Guido Porro sind durch und durch klassisch. Die Vergärung erfolgt in traditionellen Zementtanks, die einen positiven Einfluß auf Gärtemperatur und Gärverlauf haben. Ausgebaut werden die Barolo über 36 Monate in großen Holzfässern von 20 bis 25 Hektolitern.

Qualitätsentwicklung | Piemontesische Weine haben eine große Tradition. Betriebe wie Giacomo Conterno erzeugten bereits seit der frühen Nachkriegszeit hervorragende Qualitäten. Bis heute hält Roberto Conterno dieses anspruchsvolle Vermächtnis mit klassischen Spitzenweinen aufrecht. Auch die Gajas sind eine Dynastie, die früh begannen kontinuierlich ausgezeichnete Weine zu erzeugen. Angelo Gaja war es dann, der die piemontesischen Weine mit viel Enthusiasmus in der Welt bekannt machte und insbesondere das Verständnis für die eigenwillige Tanninstruktur des Nebbiolo zu erwecken. Mit dem qualitativen Aufschwung der führenden Betriebe konnten viele weitere Erzeuger das Format ihrer Weine steigern. Mit den Jahren waren die aufstrebenden Winzer sogar in der Lage den Qualitätsabstand zu den Spitzenbetrieben zu verringern. Heute gibt es einige Winzer, deren Gewächse man getrost als Geheimtipp auf Weltklasse-Niveau anpreisen kann.

Piemont aktuell | Die Piemontesen sind stolze Menschen. Die besten und berühmtesten Weine lassen sie sich auch zu stolzen Preisen abringen. Die Spitzenweine von Angelo Gaja, Bruno Giacosa, Giacomo Conterno, Giuseppe Mascarello, Roberto Voerzio und anderen liegen weit über 100 € je Flasche. Im Zuge der Finanzkrise 2009 folgte auch eine weltweite Absatzschwäche für hochpreisige Weine. Diese Entwicklung zog nicht spurlos am Piemont vorbei. Besonders geschockt zeigten sich einige Ortsansässige im Frühjahr 2013 von der Pleite des Traditionsunternehmens MONDO bei Alba. Nahezu jeder hat, ohne es zu wissen, schon einmal ein Mondo-Produkt in Händen gehalten. Einfache Plastikbälle, die es an jedem Strand zu kaufen gibt, sind häufig von Mondo. Ausserdem war Mondo Weltmarktführer in der Herstellung von synthetischen Laufbahnen für Sportstadien. Letzter bedeutender Großauftrag waren die Olympischen Spiele 2012 in London. Eigentümer der Firma Mondo war die angesehene Familie Stroppiana, die u. a. auch Besitzer der Cascina Cucco in Serralunga ist.



Das Piemont ist eine der führenden Weinbauregionen Italiens. Vor allem der berühmte Barolo, weiße Trüffeln und die sagenumwobenen »Piemont-Kirschen« aus der Ferrero-Werbung haben diese Gegend im... mehr erfahren »
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Piemont

Das Piemont ist eine der führenden Weinbauregionen Italiens. Vor allem der berühmte Barolo, weiße Trüffeln und die sagenumwobenen »Piemont-Kirschen« aus der Ferrero-Werbung haben diese Gegend im Nord-Osten bekannt gemacht. Oenologisches Epizentrum ist die Langhe rund um das malerische Städtchen Alba, wo sich auch der Hauptsitz von Ferrero befindet. Hier werden die berühmten Weine Barbaresco und Barolo aus der anspruchsvollen Rebsorte Nebbiolo erzeugt. Deren schwierige Kultivierung und das delikate Geschmacksbild zeigen Parallelen zum Pinot Noir aus dem Burgund. Daher braucht es oft einige Zeit, um durch wachsende Erfahrung ein gewisses Verständnis für diese Weine aufzubauen. Barolo und Barbaresco werden sortenrein ausgebaut und unterscheiden sich stark voneinander, je nach Jahrgang, Vinifikation, Winzer und Lage des Weinberges. So gibt es allein von der Bodenbeschaffenheit ganz verschiedene Barolo-Typen: die kräftigsten kommen aus Serralunga und Monforte, Castiglione Falletto besitzt eine besondere Würze und Tiefe, die elegantesten Weine kommen aus La Morra und Barolo selbst. Desweiteren ist das Piemont bekannt für Rotweine aus den Sorten Dolcetto und Barbera, Weißweine wie Gavi und Arneis, sowie den fruchtig-leichten Dessertwein Moscato d’Asti.

Vinifikation | Seit einigen Jahren hat sich ein moderner Vinifikationsstil im Piemont verbreitet, der durch den Einsatz von horizontalen Rotationsfermentatoren eine kürzere Maischestandzeit erfordert. Dabei wird der Most wie in einem Betonmischer durch permanent, langsam rotierende Schaufeln bewegt, was die Traubenschalen schneller auslaugt, die Tannine werden runder und weicher. Derart erzeugte Weine sind bereits in der Jugend zugänglich, allerdings verlieren sie, unserer Meinung nach, dadurch ihren ursprünglichen Charakter. Der Nebbiolo wird somit zum Schmeichler, was von vielen internationalen Verkostern positiv bewertet wird. Vorreiter dieser Methode ist Elio Altare aus La Morra, der heute seine Weine nur noch vier Tage auf der Maische belässt. Der »nackte« Most beendet nach dem Abpressen die alkoholische Gärung im Barrique. Wir bevorzugen im Allgemeinen die traditionelle, auf lange Lebensdauer angelegte Machart mit langer Maischestandzeit in vertikalen Gärbottichen, vorzugsweise aus Holz oder Zement. 20 bis 30 Tage sind dabei die Regel. Früher lagen traditionelle Barolo durchaus 30 bis 40 Tage auf der Beerenhaut, was die sprichwörtliche »Adstringenz« der Nebbiolo-Weine beförderte. Überhaupt waren Barolo und Barbaresco früher Weine, die man erst zehn Jahre liegen lassen musste, bis die Tannine sich abgerundet hatten. Das lag vor allem daran, dass die Trauben oft nicht voll ausgereift wurden. Einerseits war die Weinbergsarbeit weitaus weniger präzise, wodurch auch unreife Beeren mit verarbeitet wurden. Außerdem ist Nebbiolo eine spät reifende Rebsorte, was das Risiko von Regenfällen zum Erntebeginn mit sich brachte. Daher wurde aus Furcht vor Fäulnis eine gewisse Unreife der Trauben zur vorgezogenen Ernte eher in Kauf genommen. Mittlerweile gilt die Reife der Traubenschalen und der darin enthaltenen Gerbstoffe als maßgeblicher Indikator für die Bestimmung der Reife des Lesegutes und damit des Erntebeginns. Derart voll ausgereifte Tannine sind bei weitem weniger »grün« und damit weniger adstringent, wenngleich sie eine sortentypische Präsenz behalten.

Ausbau | Anfang der 90er Jahre wurden vehemente Diskussionen zwischen damaligen »Traditionalisten« und »Modernisten« geführt. Anlass war die Verwendung von Barriques statt der großen »Botte« für den Ausbau der Weine. Die rauchig-schokoladigen Holznoten von den neuen Fässern beeinflussten den Charakter der Weine deutlich. Bei einer Blindprobe von etwa 600 Barolo für eine Buchproduktion im Frühjahr 1995 konnte man die unterschiedlichen Stile sehr deutlich wahrnehmen. Im Barrique ausgebaute Weine fielen durch ihre anmachende Süße vom neuen Holz deutlich heraus. Tatsächlich waren sich derart erzeugte Barolo aber auch irgendwie sehr ähnlich. Aus heutiger Sicht muss man allerdings feststellen, dass die charakterliche Veränderung der Barolo und Barbaresco durch die heutige Verwendung der »Rotofermenter«, wie oben beschrieben, deutlich gravierender ist, als den dagegen harmlosen Barrique-Diskurs damals. Interessanterweise gibt es über die »Rotofermenter« wiederum wesentlich weniger Diskussionen zwischen den heutigen »Traditionalisten« und »Modernisten«, als es zur damaligen Zeit der Fall war. Der Einfluss von neuem Holz ist heute deutlich zurückgegangen, einerseits weil vielfach gebrauchte Fässer verwendet werden, aber auch die größeren Tonneaux (500 bis 600 Liter) und neuerdings auch Doppelstückfässer (1200 Liter), reduzieren den Holzeinfluss merklich. Traditionalisten bleiben nach wie vor bei den großen »Botte« zwischen 2000 und 5000 Litern Fassungsvermögen.

Stilistik | Elio Grasso ist einer der besten Erzeuger des Barolo-Gebietes. Hier wird sehr traditionell gearbeitet, mit langer Maischestandzeit und Ausbau der Lagen-Barolo Ginestra Casa Matè und Gavarini Chiniera im großen Holzfass. Lediglich die Riserva Rüncot wird im Barrique gereift. Alle Weine besitzen große Typizität, Langlebigkeit und Tiefe. Obendrein sind die Preise extrem fair! Luciano Sandrone ist einer der damaligen Modernisten, denn er begann früh seine Weine in Tonneaux-Fässern zu reifen. Luciano möchte runde, sanfte und anschmiegsame Weine machen, die mit sensiblem Schmelz ausgestattet sind. Insofern versucht er den Nebbiolo nicht zu verändern oder gar zu entstellen, vielmehr möchte er die manchmal schroffen Konturen glätten, jedoch den Charakter beibehalten. Seine Weine besitzen große Klasse und Anmut. Es sind Barolo, die auch Piemont-Einsteigern zu gefallen wissen. Die Weine von Guido Porro sind durch und durch klassisch. Die Vergärung erfolgt in traditionellen Zementtanks, die einen positiven Einfluß auf Gärtemperatur und Gärverlauf haben. Ausgebaut werden die Barolo über 36 Monate in großen Holzfässern von 20 bis 25 Hektolitern.

Qualitätsentwicklung | Piemontesische Weine haben eine große Tradition. Betriebe wie Giacomo Conterno erzeugten bereits seit der frühen Nachkriegszeit hervorragende Qualitäten. Bis heute hält Roberto Conterno dieses anspruchsvolle Vermächtnis mit klassischen Spitzenweinen aufrecht. Auch die Gajas sind eine Dynastie, die früh begannen kontinuierlich ausgezeichnete Weine zu erzeugen. Angelo Gaja war es dann, der die piemontesischen Weine mit viel Enthusiasmus in der Welt bekannt machte und insbesondere das Verständnis für die eigenwillige Tanninstruktur des Nebbiolo zu erwecken. Mit dem qualitativen Aufschwung der führenden Betriebe konnten viele weitere Erzeuger das Format ihrer Weine steigern. Mit den Jahren waren die aufstrebenden Winzer sogar in der Lage den Qualitätsabstand zu den Spitzenbetrieben zu verringern. Heute gibt es einige Winzer, deren Gewächse man getrost als Geheimtipp auf Weltklasse-Niveau anpreisen kann.

Piemont aktuell | Die Piemontesen sind stolze Menschen. Die besten und berühmtesten Weine lassen sie sich auch zu stolzen Preisen abringen. Die Spitzenweine von Angelo Gaja, Bruno Giacosa, Giacomo Conterno, Giuseppe Mascarello, Roberto Voerzio und anderen liegen weit über 100 € je Flasche. Im Zuge der Finanzkrise 2009 folgte auch eine weltweite Absatzschwäche für hochpreisige Weine. Diese Entwicklung zog nicht spurlos am Piemont vorbei. Besonders geschockt zeigten sich einige Ortsansässige im Frühjahr 2013 von der Pleite des Traditionsunternehmens MONDO bei Alba. Nahezu jeder hat, ohne es zu wissen, schon einmal ein Mondo-Produkt in Händen gehalten. Einfache Plastikbälle, die es an jedem Strand zu kaufen gibt, sind häufig von Mondo. Ausserdem war Mondo Weltmarktführer in der Herstellung von synthetischen Laufbahnen für Sportstadien. Letzter bedeutender Großauftrag waren die Olympischen Spiele 2012 in London. Eigentümer der Firma Mondo war die angesehene Familie Stroppiana, die u. a. auch Besitzer der Cascina Cucco in Serralunga ist.

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