Roséweine

Im Gegensatz zu Weißwein, kann Roséwein nur mit roten Trauben erzeugt werden. Denn alle Farbstoffe sind in der Traubenschale. Der Saft des Fruchtfleisches ist ebenso weiß wie bei Weißweintrauben. Die Roséfärbung des Mostes wird also durch den Kontakt der Beerenschalen mit dem Traubensaft gewonnen. Generell unterscheidet man beim Rosé zwischen einem direkt gepressten Rosé und einem Rosé de Saignée. Bei der Direktpressung werden die Trauben ausschließlich für die Erzeugung des Rosé verwendet. Bereits der kurze Schalenkontakt bei der Pressung, direkt nach der Ernte, erzeugt die Färbung des Mostes, der anschließend zur Gärung gebracht wird. Beim Rosé de Saignée werden die roten Trauben nicht sofort gepresst, sondern zur Rotweinerzeugung angequetscht und vermaischt vergoren. Mit zunehmender Maischestandzeit nimmt der Most eine immer dunkler werdende rote Färbung auf. Der Weinmacher entnimmt einen Teil des Mostes sobald er die gewünschte Färbung erreicht hat und setzt die Gärung ohne weiteren Schalenkontakt fort. Die Roséfärbung nimmt somit nicht weiter zu. Der verbleibende Most auf den Traubenschalen wird durch die Entnahme dieses Rosés noch konzentrierter, da sich der Anteil der festen Bestandteile im Verhältnis zur Flüssigkeit erhöht und somit stärker extrahiert werden kann. Diesen Vorgang nennt man 'Ausbluten', daher kommt auch die französische Bezeichnung des 'Saignées'. Derart gewonnene Rosés sind quasi ein 'Nebenprodukt' der Rotweinerzeugung. Eine weitere Möglichkeit der Roséerzeugung ist freilich das Beimischen eines geringen Anteils von Rotwein in einen Weißwein. Diese Methode findet hauptsächlich bei der Schaumweinerzeugung statt, da man hier den Grad der Färbung sowie die geschmackliche Beeinflussung des Grundweines präziser steuern kann als bei den genannten Prozessen.



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Roséweine

Im Gegensatz zu Weißwein, kann Roséwein nur mit roten Trauben erzeugt werden. Denn alle Farbstoffe sind in der Traubenschale. Der Saft des Fruchtfleisches ist ebenso weiß wie bei Weißweintrauben. Die Roséfärbung des Mostes wird also durch den Kontakt der Beerenschalen mit dem Traubensaft gewonnen. Generell unterscheidet man beim Rosé zwischen einem direkt gepressten Rosé und einem Rosé de Saignée. Bei der Direktpressung werden die Trauben ausschließlich für die Erzeugung des Rosé verwendet. Bereits der kurze Schalenkontakt bei der Pressung, direkt nach der Ernte, erzeugt die Färbung des Mostes, der anschließend zur Gärung gebracht wird. Beim Rosé de Saignée werden die roten Trauben nicht sofort gepresst, sondern zur Rotweinerzeugung angequetscht und vermaischt vergoren. Mit zunehmender Maischestandzeit nimmt der Most eine immer dunkler werdende rote Färbung auf. Der Weinmacher entnimmt einen Teil des Mostes sobald er die gewünschte Färbung erreicht hat und setzt die Gärung ohne weiteren Schalenkontakt fort. Die Roséfärbung nimmt somit nicht weiter zu. Der verbleibende Most auf den Traubenschalen wird durch die Entnahme dieses Rosés noch konzentrierter, da sich der Anteil der festen Bestandteile im Verhältnis zur Flüssigkeit erhöht und somit stärker extrahiert werden kann. Diesen Vorgang nennt man 'Ausbluten', daher kommt auch die französische Bezeichnung des 'Saignées'. Derart gewonnene Rosés sind quasi ein 'Nebenprodukt' der Rotweinerzeugung. Eine weitere Möglichkeit der Roséerzeugung ist freilich das Beimischen eines geringen Anteils von Rotwein in einen Weißwein. Diese Methode findet hauptsächlich bei der Schaumweinerzeugung statt, da man hier den Grad der Färbung sowie die geschmackliche Beeinflussung des Grundweines präziser steuern kann als bei den genannten Prozessen.

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