Guido Porro - Serralunga d’Alba

Bei der Erstausgabe der Verkostung ‘Grandi Langhe docg‘ im Mai 2013 konnten Journalisten und Importeure viele Hundert Weine aus Barolo, Barbaresco, Roero und Dogliani verkosten. Selbst einige berühmte Erzeuger nahmen teil, doch der Foskus lag auf der Entdeckung von Unbekanntem. Die Weine von Guido Porro waren dabei eine der großen Überraschungen. Mittags erstmals bei der Verkostung in Monforte begegnet, machten wir uns am Abend auf, den sympathisch-bescheidenen Weinmacher in seinem Gut zu besuchen. Damals war der 2009er Lazzairasco ein Überflieger, doch der neue Jahrgang setzt noch einen drauf! Denn 2010 ist schlicht ein großer Jahrgang!!! Sie kennen den intensiven Teerduft, den ein großer, reifer Barolo oder Barbaresco auch nach 20 Jahren noch verströmt?! So riechen die ganz großen Nebbiolos nur in außergewöhnlich guten Jahren. Der 2010er Barolo Lazzairasco von Guido Porro duftet nach Teer und überschwänglicher Frucht. Alle Trauben wachsen in der Cru-Lage Lazzarito in den Teilbereichen S. Cristina und Lazzairasco am westlichen Ortsausgang von Serralunga. Hier sind die schwersten Böden des Barolo-Gebietes. Das macht die Weine kraftvoll, männlich und langlebig. Porro arbeitet durch und durch traditionell. Vergoren wird in Zementtanks, der Ausbau erfolgt in großen Botte. Italienische Journalisten erzählten uns, dass einige der Winzerkollegen Porro seit Jahren bedrängen die Preise zu erhöhen. Doch Guido Porro ist ein bodenständiger Weinmacher, er bevorzugt die Einfachheit. Ruhm und Ehre interessieren ihn nicht. Muster schickt er keine an Journalisten. Dass sich seine Weine sofort nach der Füllung in Windeseile ausverkaufen genügt ihm als Anerkennung. Daher haben auch wir zügig unser Kontingent gesichert, denn dieser Barolo zeigt alle Attribute eines großen Nebbiolo. Mit einem berühmten Namen auf dem Etikett, würden Weinliebhaber ohne Murren den doppelten bis dreifachen Preis akzeptieren. Auch die beiden Einstiegsweine Dolcetto und Barbera seien an dieser Stelle erwähnt. Sie stehen natürlich im Schatten des großen Barolo. Jedoch auch diese »kleinen« Piemonteser verfügen über ausgezeichnete Qualitäten, gemessen am Preis geradezu überragend! Als 2013er sind sie natürlich noch etwas jung, schließlich wurden sie erst im Frühjahr 2014 gefüllt. Doch der Dolcetto ist bereits früh zugänglich. Dem Barbera tut es sicherlich gut noch bis zum Frühjahr 2015 im Keller zu reifen. Nur dürfte er bis dahin auch bei uns längst ausverkauft sein.



Bei der Erstausgabe der Verkostung ‘Grandi Langhe docg‘ im Mai 2013 konnten Journalisten und Importeure viele Hundert Weine aus Barolo, Barbaresco, Roero und Dogliani verkosten. Selbst... mehr erfahren »
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Guido Porro - Serralunga d’Alba

Bei der Erstausgabe der Verkostung ‘Grandi Langhe docg‘ im Mai 2013 konnten Journalisten und Importeure viele Hundert Weine aus Barolo, Barbaresco, Roero und Dogliani verkosten. Selbst einige berühmte Erzeuger nahmen teil, doch der Foskus lag auf der Entdeckung von Unbekanntem. Die Weine von Guido Porro waren dabei eine der großen Überraschungen. Mittags erstmals bei der Verkostung in Monforte begegnet, machten wir uns am Abend auf, den sympathisch-bescheidenen Weinmacher in seinem Gut zu besuchen. Damals war der 2009er Lazzairasco ein Überflieger, doch der neue Jahrgang setzt noch einen drauf! Denn 2010 ist schlicht ein großer Jahrgang!!! Sie kennen den intensiven Teerduft, den ein großer, reifer Barolo oder Barbaresco auch nach 20 Jahren noch verströmt?! So riechen die ganz großen Nebbiolos nur in außergewöhnlich guten Jahren. Der 2010er Barolo Lazzairasco von Guido Porro duftet nach Teer und überschwänglicher Frucht. Alle Trauben wachsen in der Cru-Lage Lazzarito in den Teilbereichen S. Cristina und Lazzairasco am westlichen Ortsausgang von Serralunga. Hier sind die schwersten Böden des Barolo-Gebietes. Das macht die Weine kraftvoll, männlich und langlebig. Porro arbeitet durch und durch traditionell. Vergoren wird in Zementtanks, der Ausbau erfolgt in großen Botte. Italienische Journalisten erzählten uns, dass einige der Winzerkollegen Porro seit Jahren bedrängen die Preise zu erhöhen. Doch Guido Porro ist ein bodenständiger Weinmacher, er bevorzugt die Einfachheit. Ruhm und Ehre interessieren ihn nicht. Muster schickt er keine an Journalisten. Dass sich seine Weine sofort nach der Füllung in Windeseile ausverkaufen genügt ihm als Anerkennung. Daher haben auch wir zügig unser Kontingent gesichert, denn dieser Barolo zeigt alle Attribute eines großen Nebbiolo. Mit einem berühmten Namen auf dem Etikett, würden Weinliebhaber ohne Murren den doppelten bis dreifachen Preis akzeptieren. Auch die beiden Einstiegsweine Dolcetto und Barbera seien an dieser Stelle erwähnt. Sie stehen natürlich im Schatten des großen Barolo. Jedoch auch diese »kleinen« Piemonteser verfügen über ausgezeichnete Qualitäten, gemessen am Preis geradezu überragend! Als 2013er sind sie natürlich noch etwas jung, schließlich wurden sie erst im Frühjahr 2014 gefüllt. Doch der Dolcetto ist bereits früh zugänglich. Dem Barbera tut es sicherlich gut noch bis zum Frühjahr 2015 im Keller zu reifen. Nur dürfte er bis dahin auch bei uns längst ausverkauft sein.

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2012 Barolo 'S. Caterina' 2012 Barolo 'S. Caterina'
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2014 Barbera d'Alba 'Vigna S. Caterina' 2014 Barbera d'Alba 'Vigna S. Caterina'
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