San Polino - Montalcino

Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004 bei der alljährlichen Verkostung BENVENUTO BRUNELLO in Montalcino. Insbesondere die Selektion mit dem einprägsamen Namen Helichrysum hält sich seither auf höchstem Niveau. Im WEINWISSER wurden die Brunello von San Polino seit eben jenem 2004er Jahrgang permanent hoch bewertet. Eigentlich ist es unglaublich, dass es um die Weine von Katia Nussbaum und Luigi Fabbro noch immer etwas still geblieben ist. Die 100 Punkte von James Suckling für den 2010er Brunello Helichrysum war der bislang größte Medienerfolg. Und 100 Punkte will ja schließlich etwas heißen. Anderseits hat ja die Stille auch etwas für sich: Die Weine sind verfügbar! Vom Start weg in 1998 setzten die beiden auf ökologischen Anbau und vertieften sich weiter in biodynamische Bewirtschaftung. Selbst den Kompost machen sie selbst aus einem natürlich bewachsenen Strauchgelände, das sie eigens dafür gepachtet haben. Der erste große Wein gelang den beiden bereits mit dem 2004er Helichrysum, der für uns damals zu den besten 5 Brunello des Jahrgangs zählte. Seither steigerten sich die Qualitäten und heuer reiht sich der 2013er Brunello in den Ablauf der vier großen Jahrgänge in Folge seit 2010 ein. Eine solche Qualitätsdichte hat Montalcino bislang noch nie erlebt.

Die Weine von San Polino haben etwas ganz besonderes, genussvolles, offenes, natürliches und hedonistisches. Denn sie zeigen sich ähnlich lebensfroh und unkompliziert wie ihre Macher. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Kellermeister Alberto Cjilaska leben sie ihren Wein mit großem Idealismus und praktisch ohne Marketing. Ein paar Messepräsenzen, das war’s. Sie verbringen ihre Zeit lieber im Weinberg und pflegen die insgesamt 3,5 Hektar mit absoluter Hingabe, um bestmögliches, voll ausgereiftes Lesegut zu erzeugen. Dass dies auch meist in hohen Alkoholgraden resultiert liegt in der Natur der Sache. Den Trinkfluss stört dies keinesfalls, denn die Weine fließen ruhig und samten mit verschwenderischer Fülle.

Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen, renovierten die Gebäude und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die 2,5 Hektar für Brunello und 1 Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Der Aufwand, den die beiden sympathischen Idealisten betreiben ist enorm, die Qualitäten sind spektakulär. San Polino liegt im süd-östlichen Teil des Anbaugebietes in der Nähe der alteingesessenen Fattoria dei Barbi, nahe Castelnuovo dell’Abate und ist direkter Nachbar des ebenfalls biodynamisch geführten Podere Salicutti. Sandiger und tonhaltiger Lehm mit Einsprengungen von Galestro (Schiefer) und roter Erde in 22%iger, südlicher Neigung bilden das Bodenprofil. San Polino geht vermutlich zurück auf eine Behausung aus dem zehnten Jahrhundert. Sehr wahrscheinlich wurden damals bereits Rebberge angelegt, vermutet Luigi. Erstmals urkundlich erwähnt wurde San Polino im Jahr 1581, als Besitz des Hospitals von Montalcino, in welchem auch die Existenz von Rebanlagen belegt ist.

Luigi Fabbro wurde im Friaul geboren und half seinem Vater in jungen Jahren bei der Weinbergsarbeit des kleinen, landwirtschaftlichen Mischbetriebes. Als junger Mann bereiste er die ganze Welt, erlebte diverse Abenteuer, war in der IT-Branche und für den Bau von Windkraftanlagen tätig. Zuletzt arbeitete er an einem Projekt zur Kartierung der Biodiversität des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet. Danach kam er nach Montalcino und widmet sich seither mit seiner Lebensgefährtin dem Anwesen San Polino. Von der internationalen Presse wurden die Weine von San Polino erstaunlicherweise bislang noch kaum entdeckt, obwohl sie sich qualitativ eindeutig auf allerhöchstem Niveau bewegen. Nur James Suckling bewertete im Frühjahr 2014 den Helichrysum 2009 mit 97 Punkten als jahrgangsbesten Brunello. Mit 95 Punkten auf den zweiten Rang kam der einfache Brunello von San Polino punktgleich mit dem Montosoli von Altesino! Im darauffolgenden Jahr gab James Suckling dann volle 100 Punkte für die Lagenselektion Helichrysum 2010 und sagenhafte 99 Punkte für den Basis-Brunello 2010! Man kann sich vorstellen, dass die internationale Nachfrage nun explodiert ist. Katia und Luigi mussten die spärliche Menge an 2010er Brunello streng verteilen. Nur wenn man zwei Flaschen eines anderen Jahrgangs einkaufte, konnte man eine Flasche 2010 beziehen. Qualitativ spielt San Polino in einer Liga mit Siro Pacenti, jedoch unterscheiden sich die Weine stilistisch ungemein. Die San Polino-Weine sind ganz offen und einladend, mit einer unglaublich reifen, dichten Fruchtsüße und schwelgerischem Extrakt. Man kann sie sofort mit großem Genuss trinken, ohne Jahre der Flaschenreife abwarten zu müssen.



Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004 bei der alljährlichen Verkostung BENVENUTO BRUNELLO in Montalcino. Insbesondere die Selektion mit... mehr erfahren »
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San Polino - Montalcino

Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004 bei der alljährlichen Verkostung BENVENUTO BRUNELLO in Montalcino. Insbesondere die Selektion mit dem einprägsamen Namen Helichrysum hält sich seither auf höchstem Niveau. Im WEINWISSER wurden die Brunello von San Polino seit eben jenem 2004er Jahrgang permanent hoch bewertet. Eigentlich ist es unglaublich, dass es um die Weine von Katia Nussbaum und Luigi Fabbro noch immer etwas still geblieben ist. Die 100 Punkte von James Suckling für den 2010er Brunello Helichrysum war der bislang größte Medienerfolg. Und 100 Punkte will ja schließlich etwas heißen. Anderseits hat ja die Stille auch etwas für sich: Die Weine sind verfügbar! Vom Start weg in 1998 setzten die beiden auf ökologischen Anbau und vertieften sich weiter in biodynamische Bewirtschaftung. Selbst den Kompost machen sie selbst aus einem natürlich bewachsenen Strauchgelände, das sie eigens dafür gepachtet haben. Der erste große Wein gelang den beiden bereits mit dem 2004er Helichrysum, der für uns damals zu den besten 5 Brunello des Jahrgangs zählte. Seither steigerten sich die Qualitäten und heuer reiht sich der 2013er Brunello in den Ablauf der vier großen Jahrgänge in Folge seit 2010 ein. Eine solche Qualitätsdichte hat Montalcino bislang noch nie erlebt.

Die Weine von San Polino haben etwas ganz besonderes, genussvolles, offenes, natürliches und hedonistisches. Denn sie zeigen sich ähnlich lebensfroh und unkompliziert wie ihre Macher. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Kellermeister Alberto Cjilaska leben sie ihren Wein mit großem Idealismus und praktisch ohne Marketing. Ein paar Messepräsenzen, das war’s. Sie verbringen ihre Zeit lieber im Weinberg und pflegen die insgesamt 3,5 Hektar mit absoluter Hingabe, um bestmögliches, voll ausgereiftes Lesegut zu erzeugen. Dass dies auch meist in hohen Alkoholgraden resultiert liegt in der Natur der Sache. Den Trinkfluss stört dies keinesfalls, denn die Weine fließen ruhig und samten mit verschwenderischer Fülle.

Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen, renovierten die Gebäude und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die 2,5 Hektar für Brunello und 1 Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Der Aufwand, den die beiden sympathischen Idealisten betreiben ist enorm, die Qualitäten sind spektakulär. San Polino liegt im süd-östlichen Teil des Anbaugebietes in der Nähe der alteingesessenen Fattoria dei Barbi, nahe Castelnuovo dell’Abate und ist direkter Nachbar des ebenfalls biodynamisch geführten Podere Salicutti. Sandiger und tonhaltiger Lehm mit Einsprengungen von Galestro (Schiefer) und roter Erde in 22%iger, südlicher Neigung bilden das Bodenprofil. San Polino geht vermutlich zurück auf eine Behausung aus dem zehnten Jahrhundert. Sehr wahrscheinlich wurden damals bereits Rebberge angelegt, vermutet Luigi. Erstmals urkundlich erwähnt wurde San Polino im Jahr 1581, als Besitz des Hospitals von Montalcino, in welchem auch die Existenz von Rebanlagen belegt ist.

Luigi Fabbro wurde im Friaul geboren und half seinem Vater in jungen Jahren bei der Weinbergsarbeit des kleinen, landwirtschaftlichen Mischbetriebes. Als junger Mann bereiste er die ganze Welt, erlebte diverse Abenteuer, war in der IT-Branche und für den Bau von Windkraftanlagen tätig. Zuletzt arbeitete er an einem Projekt zur Kartierung der Biodiversität des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet. Danach kam er nach Montalcino und widmet sich seither mit seiner Lebensgefährtin dem Anwesen San Polino. Von der internationalen Presse wurden die Weine von San Polino erstaunlicherweise bislang noch kaum entdeckt, obwohl sie sich qualitativ eindeutig auf allerhöchstem Niveau bewegen. Nur James Suckling bewertete im Frühjahr 2014 den Helichrysum 2009 mit 97 Punkten als jahrgangsbesten Brunello. Mit 95 Punkten auf den zweiten Rang kam der einfache Brunello von San Polino punktgleich mit dem Montosoli von Altesino! Im darauffolgenden Jahr gab James Suckling dann volle 100 Punkte für die Lagenselektion Helichrysum 2010 und sagenhafte 99 Punkte für den Basis-Brunello 2010! Man kann sich vorstellen, dass die internationale Nachfrage nun explodiert ist. Katia und Luigi mussten die spärliche Menge an 2010er Brunello streng verteilen. Nur wenn man zwei Flaschen eines anderen Jahrgangs einkaufte, konnte man eine Flasche 2010 beziehen. Qualitativ spielt San Polino in einer Liga mit Siro Pacenti, jedoch unterscheiden sich die Weine stilistisch ungemein. Die San Polino-Weine sind ganz offen und einladend, mit einer unglaublich reifen, dichten Fruchtsüße und schwelgerischem Extrakt. Man kann sie sofort mit großem Genuss trinken, ohne Jahre der Flaschenreife abwarten zu müssen.

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