San Polino - Montalcino

Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004. Insbesondere die Selektion mit dem einprägsamen Namen Helichrysum hält sich seither auf höchstem Niveau. Als 2006er hat uns dann auch die großartige Riserva restlos überzeugt! Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen, renovierten die Gebäude und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die 2,5 Hektar für Brunello und 1 Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Der Aufwand, den die beiden sympathischen Idealisten betreiben ist enorm, die Qualitäten sind spektakulär. San Polino liegt im süd-östlichen Teil des Anbaugebietes in der Nähe der alteingesessenen Fattoria dei Barbi, nahe Castelnuovo dell’Abate und ist direkter Nachbar des ebenfalls biodynamisch geführten Podere Salicutti. Sandiger und tonhaltiger Lehm mit Einsprengungen von Galestro (Schiefer) und roter Erde in 22%iger, südlicher Neigung bilden das Bodenprofil. San Polino geht vermutlich zurück auf eine Behausung aus dem zehnten Jahrhundert. Sehr wahrscheinlich wurden damals bereits Rebberge angelegt, vermutet Luigi. Erstmals urkundlich erwähnt wurde San Polino im Jahr 1581, als Besitz des Hospitals von Montalcino, in welchem auch die Existenz von Rebanlagen belegt ist.

Luigi Fabbro wurde im Friaul geboren und half seinem Vater in jungen Jahren bei der Weinbergsarbeit des kleinen, landwirtschaftlichen Mischbetriebes. Als junger Mann bereiste er die ganze Welt, erlebte diverse Abenteuer, war in der IT-Branche und für den Bau von Windkraftanlagen tätig. Zuletzt arbeitete er an einem Projekt zur Kartierung der Biodiversität des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet. Danach kam er nach Montalcino und widmet sich seither mit seiner Lebensgefährtin dem Anwesen San Polino. Von der internationalen Presse wurden die Weine von San Polino erstaunlicherweise bislang noch kaum entdeckt, obwohl sie sich qualitativ eindeutig auf allerhöchstem Niveau bewegen. Nur James Suckling bewertete im Frühjahr 2014 den Helichrysum 2009 mit 97 Punkten als jahrgangsbesten Brunello. Mit 95 Punkten auf den zweiten Rang kam der einfache Brunello von San Polino punktgleich mit dem Montosoli von Altesino!

Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen von San Polino. Sie renovierten die Gebäude liebevoll und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die zweieinhalb Hektar für Brunello und ein Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Innerhalb von kürzester Zeit, nämlich seit dem Jahrgang 2004, zählen die Weine von San Polino zur absoluten Spitze in Montalcino! Nur im Weinwisser wurden sie schon damals entsprechend hoch bewertet, extraprima war der erste Importeur. International folgte diese Anerkennung erst mit der Jahrgangs-Höchstbewertung von 97 Punkten für den 2009er Helichrysum durch James Suckl ing im vergangenen Jahr. Und in diesem Jahr gab Suckl ing 100 Punkte für die Lagenselektion Helichrysum 2010 und sagenhafte 99 Punkte für den Basis-Brunello 2010! Man kann sich vorstellen, dass die internationale Nachfrage nun explodiert ist. Katia und Luigi mussten die spärliche Menge an 2010er Brunello streng verteilen. Nur wenn man zwei Flaschen eines anderen Jahrgangs einkaufte, konnte man eine Flasche 2010 beziehen. Daher sind auch wir nun gezwungen die 2010er Brunello mit einer Koppelung an andere Weine abzugeben. Gerne tun wir das nicht, aber wir sehen sonst keine andere Möglichkeit einer gerechten Verteilung. In jedem Fall lohnt es sich die Weine von San Polino einzukaufen, auch den Sant’ Antimo und den fabelhafte Rosso. Qualitativ spielt San Polino in einer Liga mit Siro Pacenti, jedoch unterscheiden sich die Weine stilistisch ungemein. Die San Polino-Weine sind ganz offen und einladend, mit einer unglaublich reifen, dichten Fruchtsüße und schwelgerischem Extrakt. Man kann sie sofort mit großem Genuss trinken, ohne Jahre der Flaschenreife abwarten zu müssen.



Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004 . Insbesondere die Selektion mit dem einprägsamen Namen Helichrysum hält sich... mehr erfahren »
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San Polino - Montalcino

Aufgefallen ist uns der biodynamisch geführte Betrieb San Polino erstmals mit dem Jahrgang 2004. Insbesondere die Selektion mit dem einprägsamen Namen Helichrysum hält sich seither auf höchstem Niveau. Als 2006er hat uns dann auch die großartige Riserva restlos überzeugt! Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen, renovierten die Gebäude und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die 2,5 Hektar für Brunello und 1 Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Der Aufwand, den die beiden sympathischen Idealisten betreiben ist enorm, die Qualitäten sind spektakulär. San Polino liegt im süd-östlichen Teil des Anbaugebietes in der Nähe der alteingesessenen Fattoria dei Barbi, nahe Castelnuovo dell’Abate und ist direkter Nachbar des ebenfalls biodynamisch geführten Podere Salicutti. Sandiger und tonhaltiger Lehm mit Einsprengungen von Galestro (Schiefer) und roter Erde in 22%iger, südlicher Neigung bilden das Bodenprofil. San Polino geht vermutlich zurück auf eine Behausung aus dem zehnten Jahrhundert. Sehr wahrscheinlich wurden damals bereits Rebberge angelegt, vermutet Luigi. Erstmals urkundlich erwähnt wurde San Polino im Jahr 1581, als Besitz des Hospitals von Montalcino, in welchem auch die Existenz von Rebanlagen belegt ist.

Luigi Fabbro wurde im Friaul geboren und half seinem Vater in jungen Jahren bei der Weinbergsarbeit des kleinen, landwirtschaftlichen Mischbetriebes. Als junger Mann bereiste er die ganze Welt, erlebte diverse Abenteuer, war in der IT-Branche und für den Bau von Windkraftanlagen tätig. Zuletzt arbeitete er an einem Projekt zur Kartierung der Biodiversität des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet. Danach kam er nach Montalcino und widmet sich seither mit seiner Lebensgefährtin dem Anwesen San Polino. Von der internationalen Presse wurden die Weine von San Polino erstaunlicherweise bislang noch kaum entdeckt, obwohl sie sich qualitativ eindeutig auf allerhöchstem Niveau bewegen. Nur James Suckling bewertete im Frühjahr 2014 den Helichrysum 2009 mit 97 Punkten als jahrgangsbesten Brunello. Mit 95 Punkten auf den zweiten Rang kam der einfache Brunello von San Polino punktgleich mit dem Montosoli von Altesino!

Luigi Fabbro und Katia Nussbaum kauften 1991 das Anwesen von San Polino. Sie renovierten die Gebäude liebevoll und legten im Jahr 1998 neue Weinberge an. Die zweieinhalb Hektar für Brunello und ein Hektar für Rosso di Montalcino wurden von Anfang an biodynamisch bewirtschaftet. Der erste Jahrgang entstand 2001. Innerhalb von kürzester Zeit, nämlich seit dem Jahrgang 2004, zählen die Weine von San Polino zur absoluten Spitze in Montalcino! Nur im Weinwisser wurden sie schon damals entsprechend hoch bewertet, extraprima war der erste Importeur. International folgte diese Anerkennung erst mit der Jahrgangs-Höchstbewertung von 97 Punkten für den 2009er Helichrysum durch James Suckl ing im vergangenen Jahr. Und in diesem Jahr gab Suckl ing 100 Punkte für die Lagenselektion Helichrysum 2010 und sagenhafte 99 Punkte für den Basis-Brunello 2010! Man kann sich vorstellen, dass die internationale Nachfrage nun explodiert ist. Katia und Luigi mussten die spärliche Menge an 2010er Brunello streng verteilen. Nur wenn man zwei Flaschen eines anderen Jahrgangs einkaufte, konnte man eine Flasche 2010 beziehen. Daher sind auch wir nun gezwungen die 2010er Brunello mit einer Koppelung an andere Weine abzugeben. Gerne tun wir das nicht, aber wir sehen sonst keine andere Möglichkeit einer gerechten Verteilung. In jedem Fall lohnt es sich die Weine von San Polino einzukaufen, auch den Sant’ Antimo und den fabelhafte Rosso. Qualitativ spielt San Polino in einer Liga mit Siro Pacenti, jedoch unterscheiden sich die Weine stilistisch ungemein. Die San Polino-Weine sind ganz offen und einladend, mit einer unglaublich reifen, dichten Fruchtsüße und schwelgerischem Extrakt. Man kann sie sofort mit großem Genuss trinken, ohne Jahre der Flaschenreife abwarten zu müssen.

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