In der 5. Generation betreibt Sébastien Branger das Familienweingut Domaine Haute Févrie in Maisdon-sur-Sèvre, 20 km südöstlich von Nantes an der Loire. Die Domaine Haute Févrie liegt am Fluss Sèvre im Herzen des klassischen Muscadet-Gebietes. Stilistisch orientiert sich Branger zwischen Tradition und Modernität - Frische, Präzision und die klassische Leichtigkeit des Muscadet haben oberste Priorität. Seinem unbedingten Qualitätsstreben folgend, stellte er die 28,8 Hektar auf ökologische Bewirtschaftung um. Einzig zugelassene Rebsorte für den Muscadet de Sèvre et Maine ist die Sorte Melon de Bourgogne. Früher zählten die Muscadet sur Lie, also auf der Hefe ausgebauten Muscadets, zu den gängigen Weinen aus Frankreich. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verbreitung des Muscadet abgenommen, denn vollere, kräftigere Weine waren im Allgemeinen bevorzugt. Einhergehend mit dem Klimawandel, erscheinen die Muscadet de Sèvre et Maine allerdings in der heutigen Zeit, als eine erfrischend ausdrucksstarke und doch reizvoll schlanke Alternative zu üppigeren Weinstilen und kräftigeren Rebsorten. Das soll nicht bedeuten, dass die Muscadets von Sébastien Branger nicht konzentriert sind. Im Gegenteil! Trotz ihrer spielerischen Leichtigkeit bleiben diese hochmineralisch nachhaltigen Weine lange am Gaumen zurück. Die eher zurückhaltende Fruchtkomponente bietet sich dabei als perfekter Essensbegleiter zu zahlreichen Speisen an. Zu frischen Austern ist ein eiskalter Muscadet beispielsweise ein absoluter Hochgenuss.

Das Durchschnittsalter der Reben der Domaine Haute Févrie liegt bei 25 - 40 Jahren. In den Jahrgängen 2016 und 2017 musste Branger jeweils hohe Frostschäden hinnehmen, die seine Erträge auf 15 bis 22 hl/ha einschrumpften ließen. Mit dem Jahrgang 2018 wurde mit rund 60 hl/ha wieder eine normale Ernte eingefahren, die, wie immer bei der Domaine Haute Févrie, per Handlese erfolgte. Traditionell setzt Sébastien Branger bei der Weinerzeugung auf leichte Vorklärung durch 1-2 tägiges Absetzen nach dem Pressvorgang mit ganzen Trauben und anschließend langem Ausbau auf der Feinhefe in unterirdischen Betontanks. Leichtigkeit, zarte Frucht und terroirgetriebene, würzige Aromen puffern die erfrischende Mineralität mit der sehr feingliedrigen, straffen Säure.

In der 5. Generation betreibt Sébastien Branger das Familienweingut Domaine Haute Févrie in Maisdon-sur-Sèvre , 20 km südöstlich von Nantes an der Loire . Die Domaine Haute Févrie liegt am... mehr erfahren »
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In der 5. Generation betreibt Sébastien Branger das Familienweingut Domaine Haute Févrie in Maisdon-sur-Sèvre, 20 km südöstlich von Nantes an der Loire. Die Domaine Haute Févrie liegt am Fluss Sèvre im Herzen des klassischen Muscadet-Gebietes. Stilistisch orientiert sich Branger zwischen Tradition und Modernität - Frische, Präzision und die klassische Leichtigkeit des Muscadet haben oberste Priorität. Seinem unbedingten Qualitätsstreben folgend, stellte er die 28,8 Hektar auf ökologische Bewirtschaftung um. Einzig zugelassene Rebsorte für den Muscadet de Sèvre et Maine ist die Sorte Melon de Bourgogne. Früher zählten die Muscadet sur Lie, also auf der Hefe ausgebauten Muscadets, zu den gängigen Weinen aus Frankreich. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verbreitung des Muscadet abgenommen, denn vollere, kräftigere Weine waren im Allgemeinen bevorzugt. Einhergehend mit dem Klimawandel, erscheinen die Muscadet de Sèvre et Maine allerdings in der heutigen Zeit, als eine erfrischend ausdrucksstarke und doch reizvoll schlanke Alternative zu üppigeren Weinstilen und kräftigeren Rebsorten. Das soll nicht bedeuten, dass die Muscadets von Sébastien Branger nicht konzentriert sind. Im Gegenteil! Trotz ihrer spielerischen Leichtigkeit bleiben diese hochmineralisch nachhaltigen Weine lange am Gaumen zurück. Die eher zurückhaltende Fruchtkomponente bietet sich dabei als perfekter Essensbegleiter zu zahlreichen Speisen an. Zu frischen Austern ist ein eiskalter Muscadet beispielsweise ein absoluter Hochgenuss.

Das Durchschnittsalter der Reben der Domaine Haute Févrie liegt bei 25 - 40 Jahren. In den Jahrgängen 2016 und 2017 musste Branger jeweils hohe Frostschäden hinnehmen, die seine Erträge auf 15 bis 22 hl/ha einschrumpften ließen. Mit dem Jahrgang 2018 wurde mit rund 60 hl/ha wieder eine normale Ernte eingefahren, die, wie immer bei der Domaine Haute Févrie, per Handlese erfolgte. Traditionell setzt Sébastien Branger bei der Weinerzeugung auf leichte Vorklärung durch 1-2 tägiges Absetzen nach dem Pressvorgang mit ganzen Trauben und anschließend langem Ausbau auf der Feinhefe in unterirdischen Betontanks. Leichtigkeit, zarte Frucht und terroirgetriebene, würzige Aromen puffern die erfrischende Mineralität mit der sehr feingliedrigen, straffen Säure.

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